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Reiseberichte
Irlandtour 2008 - 5. Etappe (von 6 Etappen) |
| 10. - 19. April 2008 (Kuchl) - Dublin - Glendalough - Waterford - Cork - Ring of Kerry - Doolin - Galway - Ashford - Augrihm - Celtic - Dublin - (Kuchl) Bildbericht Irland 2008 - 112 Fotos ca. 2000 km mit dem Mietauto |
| 5. Etappe: | |||||||
| Doolin - Galway - Ashford - Aughrim | |||||||
| Tag 5 | 14.04.2008 | ||||||
| Abschnitt 1 | Doolin - Burren - Galway | ||||||
| 1036 - 1173 km (147 km) | |||||||
| Von Doolin ging es entlang der Küstenstraße durch die "Mondlandschaft" der Burren. Wieder eine völlig andere Gegend - man könnte fast meinen, man sei in einem Film ... | |||||||
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| Auf der Fahrt nach Galway besuchten wir eine keltische Kultstätte und eine Bärenhöhle | |||||||
Zwischengeschichtl: Neben den vielen Baustellen ohne Bauarbeiter, fielen uns immer wieder die 100er-Beschränkungen auf: Ich bin an und für sich kein langsamer sondern eher ein zügiger Autofahrer, aber diese kurvigen und engen Straßen erlauben aus meiner Sicht höchstens eine Geschwindigkeit zwischen 70 und 80 km/h und da kam uns die 100er-Beschränkung schon ein wenig lustig vor. Gott sei Dank haben die Iren die Zusatztafel: "DRIVE SAFELY" - FAHRE SICHER angebracht, wie sollte man sonst wissen, wie man fahren soll ...Die einheimischen Iren sind naturgemäß ihre eigenen Straßen gewöhnt und fuhren daher ein bisschen (aber nur ein bisschen) schneller als ich. Dies war daran zu erkennen, dass das Fahrzeug hinter mir im Spiegel immer größer wurde und dann beharrlich ca. - genau - 2 Meter hinter mir auf das Überholen wartete. Aber es gab keine Hupen oder Lichtzeichen. Die Iren sind höfliche Menschen, sie weichen aber auch keinen Zentimeter aus, wenn sie mit einem Lastwagen entgegenkommen und ich schon meine Seitenspiegel einklappen will ... Sie wissen offensichtlich genau, dass die irische Straßen auf den Millimeter genau geplant sind und - falls keine unerwarteten Situationen auftreten - zwei Fahrzeuge neben einander Platz haben ... Das ist eben typisch irisch - genauso wie die vielen Schafe, das viele Meer, die vielen Castle's und Kirchen und die vielen Steine und nicht zu vergessen: viel, viel Wind ... | |||||||
| 5. Etappe: | |||||||
| Doolin - Galway - Ashford - Aughrim | |||||||
| Tag 5 | 14.04.2008 | ||||||
| Abschnitt 2 | Galway | ||||||
| Galway - eine vibrierende Stadt mit ca. 62000 Einwohnern war mir von Anfang an sympathisch: Enge Gassen, Kopfsteinpflaster, Straßenmusikanten u.v.m. | |||||||
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| Wir checkten im Quay Street House - direkt in der Fußgängerzone ein und erkundeten anschließend die nette Stadt: | |||||||
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| Besuchten wie immer interessante Kirchen, staunten über den ehemaligen Bürgermeister namens "Lynch", der seinen eigenen Sohn erhängte, weil das sonst niemand machen wollte, spazierten durch die Altstadt und lauschten irischen Straßenmusikanten ... | |||||||
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| ... und genehmigten uns ein Erfrischungsbier und am Abend in einem gemütlichen Restaurant eine köstliche, typisch irische Speise: Fisch im Kartoffelpüree | |||||||
| 5. Etappe: | |||||||
| Ring of Kerry - Doolin | |||||||
| Tag 6 | 15.04.2008 | ||||||
| Abschnitt 3 | Galway - Ashford - Aughrim | ||||||
| 1173 - 1484 km (311 km) | |||||||
| Wir verließen am nächsten Tag ungern Galway, wo wir am Abend natürlich noch ein Pub besucht hatten ... Hier hätten wir gerne noch etwas länger verweilt, aber wir wollten ja noch Einiges sehen. Und so fuhren wir wieder weiter, besuchten das eine oder andere Castle, umrundeten den wunderbaren See: "Lough Comb" und entdeckten dann eher zufällig Schloss Ashford ... | |||||||
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| Schloss Ashford - ein Wahnsinns-Objekt. Ein uraltes Castle, das zu einem Fünf-Sterne-Hotel umfunktioniert wurde. Natürlich mit eigenem See, riesigem Golfplatz und Falknerei ... Natürlich ließ es sich mein ungezogener Sohn nicht nehmen und wir bestaunten - getarnt als Hausgäste - auch das Innere dieses Luxushotels. Neben uns waren auch schon andere Größen aus Politik und Showbusiness (Brad Pitt, Tom Hank, die engl. Königin, mehrere amerikanische, französische und sonstige Präsidenten u.v.m.) anwesend. Trotzdem verließen wir dieses einladende Hotel (ein Einzelzimmer wäre so ab € 500,-- pro Nacht zu haben gewesen) - wir hatten Besseres vor ;-)) | |||||||
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| So erlebten wir noch eine einmalige Stimmung an einem See und landeten schließlich in Aughrim - einem kleinen Ort mit Kirche, sechs Häusern und zwei Pub's und mit historischer Vergangenheit: Im Jahr 1691 fand hier die entscheidende Schlacht zwischen Engländern und Iren (glaube ich zumindest) statt. Fast ebenso alt schien unser Hostel zu sein - aber es war urig und urgemütlich und die nette Kellnerin zauberte extra für uns noch ein Abendessen auf den Tisch ... Den Abend ließen wir zwei Profis dann mit einem Billardturnier ausklingen und mir erging es dabei ebenso wie den Engländern: ich verlor - zwar knapp - aber doch die Schlacht ... | |||||||
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